„Wenn du nicht investierst, wird dein Business ein Hobby bleiben.“

Sagt Jordan Roper, eine in den USA erfolgreiche Unternehmerin.

Auf ihrem Blog erzählt sie folgende Geschichte aus ihrem Leben

Ihre Eltern trennten sich, als sie 12 Jahre alt war. Sie musste plötzlich umziehen – von der Großstadt, die sie liebte, in eine Kleinstadt, die sie hasste. Notgedrungen nahm ihre Mutter sehr schlecht bezahlte und zermürbende Jobs an.

Das und der plötzliche Geldmangel prägten ihre Einstellung zu Geld mit einem Gefühl der Angst:

„Geld ist immer knapp. Geld kann jederzeit verschwinden.

Ich muss jeden Penny zusammenhalten!“

Und dieses Gefühl begleitete sei fortan. Jahre später erlebte sie als Erwachsene eine ähnliche Situation:

sie verlor (am gleichen Tag wie ihr Mann!) ihren ohnehin schlecht bezahlten Job. Wenige Tage darauf bekam sie außerdem nach einer Untersuchung einen beunruhigenden Befund.

Aus dieser Situation heraus begann sie, ihr eigenes kleines Unternehmen aufzubauen. Sie wollte unbedingt etwas verändern, um ihr Leben zu verbessern und keinesfalls wieder eine ähnliche Stelle annehmen zu müssen. 

Später fand sie einen Online-Kurs, den sie unbedingt kaufen musste, um mit ihrem Unternehmen zügig voranzukommen und ihre Ziele zu erreichen. 

Aber der Kurs kostete über 1000 Dollar. Viel mehr, als sie bis dahin in ihr Business investiert hatte. Ihre Einstellung zu Geld in dieser Situation beschreibt sie so:

„Mir wurde buchstäblich übel und ich prüfte panisch meinen Kontostand. Ich hatte gerade einmal soviel, wie der Kurs kostete. Das wäre eine große Investition für mich. Alles, was ich bis dahin mit Geld erfahren hatte, schrie in mir:

„Was denkst du dir dabei, 1000 Dollar für so etwas auszugeben? Das sind Miete und die Rate fürs Auto.Halte dein Geld zusammen, denn du kannst jederzeit ALLES verlieren.“

Aber trotz ihrer Angst sagte sie sich:

„Nein. Das ist eine Investition. Du hast jetzt ein Business…denke daran:

du kaufst dir eine BESSERE ZUKUNFT.“

Und obwohl sie sich immer noch schlecht dabei fühlte, klickte sie auf „kaufen“.

Heute sagt sie, dieser Kurs hat ihr dabei geholfen, in ihrem Business dort anzukommen, wo sie wollte!

Denn das Wissen daraus brachte ihr zig Tausend Dollar an Einnahmen ein. 

Wofür lohnt es sich, Geld auszugeben?

Nicht nur in der Selbständigkeit, auch privat können sich kleinere Ausgaben zu einem Lebensgefühl summieren, das als Investition (gute Erinnerungen, weniger Stress, mehr freie Zeit für alles, was dir wichtig ist) gelten kann. 

Auf meinem Instagram Account habe ich über eine gewohnte Situation geschrieben: 

du möchtest einen Flug für deinen Kurzurlaub buchen. Die erste Suche ergibt: 

der erste Flug kostet 98 Euro, der zweitbeste Preis liegt schon bei 148 Euro. Was günstiger aussieht, verspricht auf dem zweiten Blick eine Strapaze zu werden: für den billigeren Flug musst du nämlich um 4 Uhr aufstehen, einmal Umsteigen und noch dazu ein Taxi bezahlen, da du keinen darum bitten willst, für dich so früh aufzustehen!

Kurz nachgedacht würden viele von uns nicht den billigeren Flug wählen, weil das eben nicht die beste Variante ist. Denn was sind schon 50 Euro mehr, wenn man dafür ausgeruhter und entspannter ankommen kann?

Im Business Geld ausgeben, um zu sparen

Auf ein Unternehmen übertragen, auch wenn es noch sehr jung oder klein ist, bedeutet das: sinnvolle Ausgaben sind kein verschwendetes Geld, sondern eine Investition, die kurzfristig oder später sehr viel mehr zurückgeben kann.

Zum Beispiel eine Investition, mit der du unter Umständen viel Zeit einsparen kannst, in der du mit deiner eigentlichen Arbeit Umsatz machen kannst! 

Wenn du am Anfang der Selbständigkeit stehst, kannst du deine Website selbst erstellen, aber dafür wirst du ohne Vorkenntnisse viel Zeit brauchen. Willst du lieber viele, viele Artikel lesen und Tutorials anschauen, oder diese Aufgabe an einen Profi abgeben und einmalig Geld investieren? 

Wenn man weiß, dass man durch eine Investition viel Zeit einkauft und Nerven schont, und auf diesem Weg einfacher und schneller zum finanziellen Erfolg kommt, ist die Sache meistens klar. In diesem gut geschriebenen Artikel von Natascha Wegelin – die Frauen hilft, sich um ihr Geld zu kümmern– wird erklärt, wann du weniger sparen solltest.

Wer spart, zahlt doppelt. 

Oder eher: wer am falschen Ende spart, zahlt (mindestens) doppelt! 

Was hältst du von folgender Aussage?

„Vermögen entsteht nicht durch Geld, das man verdient, sondern durch Geld, das man nicht ausgibt.“

Ich meine:

„Vermögen kommt zum großen Teil durch Geld, das man nicht VERSCHWENDET.“ 

Ich habe auch manchmal am falschen Ende gespart. Also den Sparpreis für die Bahn genommen, obwohl die Verbindung ungünstig war, oder mir etwas mühevoll angeeignet, anstatt eine Expertin zu beauftragen.

Und auch wenn oft gesagt wird, dass alles nur mit unserem Mindset zusammenhängt: wenn nun einmal das Geld für eine Investition nicht da ist, kann man es nicht herbeischreien.

Oft geht es aber nicht darum, ob das Geld für etwas reicht oder nicht, sondern ob wir etwas als wertvoll – etwas, das für uns einen Wert hat – betrachten. 

Vor einiger Zeit hat mich ein Interessent angeschrieben, der mein Angebot interessant fand, die Texte brauchte, aber nach seinen Worten nicht soviel Geld ausgeben wollte für etwas, wovon er nicht weiß, ob es die gewünschte Wirkung haben würde. Dann waren ihm eben gute Texte für sein Unternehmen nicht wertvoll genug, um sie entsprechend zu bezahlen. 

Ob privat oder in unserem Unternehmen: wir wollen (müssen, sollen) unser Geld zusammenhalten und nicht verschwenden.

Aber: wer billig zahlt, zahlt doppelt! 

Verschwenden, sparen oder investieren? 

Verschwenden ist das Gegenteil von Investieren (mehr als Sparen), auch wenn bei beidem Geld ausgegeben wird. Beim Verschwenden ist das ausgegebene Geld weg, ohne dass dafür etwas bleibt. Bei guten Investitionen schon.

Deshalb will ich nicht auf Internet-Marktschreier hereinfallen, die unrealistische Versprechungen machen, wenn man ihren teuren Kurs kauft. Und nicht jeder braucht ein teures Motivationsprogramm, um Ziele zu erreichen. An nicht notwendigen Ausgaben zu sparen ist schlau. 

Aber nicht alles geht ohne Hilfe, zumindest nicht mit dem gleichen Ergebnis! Und: auch wenn ich etwas so gut wie ein Profi tun könnte, ich bräuchte das zehnfache an Zeit! Und diese Zeit will ich möglichst nicht verschwenden. 

Wieso soll man sich viele Stunden, in denen mit Kundenaufträgen Umsatz gemacht werden kann, an etwas abplagen, wofür eine Grafikerin oder ein Handwerker zwei Stunden braucht?

Welche Leistungen willst du lieber abgeben, um dich auf den Kern deiner Arbeit konzentrieren zu können? Als Texterin übernehme ich natürlich gerne deine Texte, z.B. betreue ich gerne deinen Blog oder optimiere deine fertigen Texte. 

Und hast du einen Tipp, wo es sich besonders lohnt, NICHT zu sparen? Hinterlass mir gerne einen Kommentar!